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Im Jahre 1840 hatte der Ort Donawitz 200 Einwohner und zwei Eisenhämmer. Durch
die Übernahme dieser Eisenhämmer durch die Alpine Montangesellschaft und den
allgemeinen industriellen Aufschwung des ausgehenden 19. Jahrhunderts nahm die Bevölkerung
sprunghaft zu und 1890 waren es 3472, 1900 schon 6101 und im Jahre 1910 8000 Einwohner.
Donawitz war ursprünglich Teil der Pfarre Mariä am Waasen und somit wohnte
ein großer Teil der Pfarrbevölkerung sehr weit von der Pfarrkirche entfernt.
Die daraus entstehenden Bemühungen, eine eigene Pfarre zu gründen, wurden durch
verschiedene Umstände der Zeit (zwei Weltkriege) immer wieder unterbrochen. Der Hartnäckigkeit
und dem Willen der Bevölkerung war es zu verdanken, dass es am 1. Juni 1946 doch noch
zur Pfarrgründung kam. Am 26. Juni 1946 wurde Josef Jaklitsch als neuer Pfarrer
installiert.
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Die Waasenpfarre, eigentlich Pfarre "Mariä Himmelfart am Waasen" in Leoben umfasst heute Gebiete des linken Murufers vom Stadtteil Hinterberg beginnend bis zur Murbrücke beim Hauptbahnhof. Zu
ihr gehören die Stadtgebiete Waasenvorstadt, Leitendorf, Teile an der Vordernbergerstraße,
Neudorf und Münzenberg. Waasen ist die Mutter der Pfarren Hinterberg (1968) und
Donawitz (1946) mit der seit 1. September 2000 ein Pfarrverband geführt wird.
Um 1400 wird der Chor der Kirche gebaut, 1485 ist nach dem Türkensturm von 1480 die
Umgestaltung der ursprünglichen Kapelle im gotischen Stil vollendet. Ein Blitzschlag zerstört
1652 den Kirchturm. Als Notturm dient bis 1898 ein Dachreiter über der Westfassade. Am
7. Juli 1901 wurde der jetzige neugotische Turm, errichtet nach Plänen des Arch. Hans Pascher,
eingeweiht. 1898 wurden bei Abbrucharbeiten für die Errichtung des neuen Turmes an der
Kirchenwestwand gotische Freskenreste...
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